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Planen der Tour
Naturschutz
Touren in möglichst bekannte Gebiete und auf bestehenden und häufig begangenen Routen planen. Beim Begehen oder Erschliessen von neuen Routen ist Zurückhaltung geboten.
Respektieren von bestehenden Wildschon- und weiteren Schutzgebieten. Bei Unklarheiten sollten Informationen bei lokalen Wildhütern, kantonalen Ämtern für Naturschutz und Naturschutz-Organisationen eingeholt werden (Adressen im Anhang). Diese Verantwortlichen geben auch Auskunft über potenzielle Wildstandorte, Balz-, Brunft-, Nist- und Aufzuchtszeiten von Wildtieren (z. B. Rauhfusshühner und Schalenwild).
Fauna
Beim Planen ist zu berücksichtigen, dass die Dämmerungszeit die aktive Zeit für die meisten Tiere ist (besondere Störanfälligkeit)
Beim Einsatz eines Hängegleiters ist es nötig, sich über die Auswirkungen auf die Tiere zu informieren und sich an die bestehenden Regeln zu halten.
Bedenke das grosse Störungspotential eine Hundes gegenüber dem Wild. Überlege deshalb gut, ob du deinen vierbeinigen Freund mitnehmen kannst.
Naturerlebnis
Anpassen der Teilnehmerzahl an die Verhältnisse des Gebietes: Die Gruppengrösse sollte so gewählt sein, dass das Gruppenverhalten dem Gebiet entsprechend kontrollierbar ist.
Vorbereiten der Tour auch aus naturkundlicher und kultureller Sicht, um eine vertiefte Beziehung zum Gebiet aufzubauen (evtl. unter Beizug einer Fachperson). Feldstecher und Unterlagen naturkundlicher Art (z. B. Spurenbilder) sind nützliche Begleiter
Anreise zur Tour
Wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel und Alpentaxis benutzen, oder aber voll ausgelastete Fahrgemeinschaften bilden.
Fahrverbote einhalten, ausgewiesene Parkplätze benutzen und keine Zufahrten blockieren.
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