Schalijoch-Biwak


Biwak unter dem imposanten Weisshorn am Schali-Grat.

3780 m.ü.M.
8 Plätze
Koord. 620.950/104.680
LK 1:25000 Randa
Gas-Kochstellen vorhanden
Nicht bewartet
keine Reservation möglich

Mängel sind unverzüglich dem Weisshorn-Hüttenwart oder dem Hüttenchef zu melden....

Zugänge

  • Zugang 1 - von der Rothornhütte via Schalijoch 8h; ZS (Pickel und Steigeisen erforderlich)
  • Zugang 2 - von Randa via Schaligletscher 8h; ZS (Pickel und Steigeisen erforderlich)
  • Von der Weisshornhütte 4h.

Anreise

  • via Brig - Visp - Randa

Übernachtungskosten

  • CHF 26.00 SAC-Mitglieder (Kat. A)
  • CHF 13.00 Mitglieder SAC Jugend (Kat. B)
  • CHF 38.00 Alle übrigen Hüttenbesucher ab dem 18. Altersjahr (Kat. C)
  • CHF 20.00 Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 17. Altersjahr (Kat. D)

 

Geschichtliches

Die Besteigung des Weisshorns über den Schaligrat von der Weisshornhütte ausgehend ist sehr lang und z.T. gefährlich (Steinschlag/Eisfall), was die Sektion Basel auf den Gedanken brachte, auf dem Schalijoch eine Biwak-Schachtel zu errichten und so die Besteigung des Weisshorns zeitlich zu verbessern.

Bereits 1960 wurde durch den damaligen Hüttenchef Franz De Bortoli ein Projekt erstellt. 1963 wurde das Biwak durch De Bortoli und die Clubkameraden Karl Schmassmann, Edy Baltisberger, Hansruedi Wegmann und Kamil Summermatter (Hüttenwart Weisshornhütte) montiert, den Metallbau erstellte die Firma Preiswerk Basel. Die Baukosten beliefen sich auf Fr. 25'000.- und wurden von Clubkamerad Dr. Hans Leemann-Geymüller bzw. der gleichnamigen Stiftung übernommen. Das Material flog der Heli - Pilot Geiger von Zinal ins Joch (Anfänge des Helifliegens).

Beim Aufstellen des Biwaks herrschte teilweise miserables Wetter, es fielen 70 cm Neuschnee. Während der einwöchigen Montagearbeiten wurde gemäss vorhandenen Dia's unter schwierigsten Bedingungen gearbeitet und in Zelten geschlafen. Anschliessend musste der Abstieg bei Neuschnee (kein Flugwetter) über den Hohlichtgletscher nach Randa unter die Füssen genommen werden.

1983 wurde das ganze Biwak in eine 2. Hülle verpackt (Wärmeschutz), zwei Jahre später ein seitliches Fundament hochgezogen. Im Biwak übernachten jährlich 30 bis 80 Personen.